Lexikon: Heilgymnastik

 

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Bild: Heilgymnastik_Zandersche_Aparate.jpg mittels Zander'scher Apparate]] In der Heilgymnastik wird dem Patienten unter der Aufsicht therapeutisch geschulten Personals (meist ) die Möglichkeit eingeräumt, aktiv an der Gesundung mitzuwirken.

Die Heilgymnastik kann als Bereich der betrachtet werden.

Spezielle (insbesondere passive) Übungen und Maßnahmen dienen einer Verbesserung der Körperhaltung und einer Kräftigung der und steigern das Körperbewußtsein bei dem en. Sie (die Heilgymnastik) dient beispielsweise im orthopädischen Umfeld der Vorbeugung und Beseitigung von Schäden des Haltungs- und Bewegungsapparates. In den Bereichen der Inneren Medizin fördert sie weitreichend die Funktionstüchtigkeit des Kreislaufs, beispielsweise durch Kreislauf- und Lungenfunktionstraining.

Anwendungsgebiete der Heilgymnastik sind u.a.:

  • sturnen
  • Osteoporosegymnastik
  • sübungen (nach Unfällen und Operation (Chirurgie))
  • Pulmologie
  • Loheland-Gymnastik

Der Heilungsprozess betroffener Körperregionen soll durch die Heilgymnastik bewußter und intensiver gefördert als auch beschleunigt werden.

In diesem Sinne steht sie in einem Zusammenhang mit den verschiedenen Formen der traditionsreichen fernöstlichen Heilgymnastik (Qi Gong u.a.), welche sich besonders seit den letzten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts auch in Europa einer großen Beliebtheit erfreuen und erfolgreich in die europäischen Formen physiotherapeutischer Methodik einfließen.