Lexikon: Oligozän

 

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Das Oligozän ist eine Epoche innerhalb des Erdzeitalters des Tertiär. Das Oligozän liegt 36 bis 24 Millionen Jahre zurück, siehe auch Geologische Zeitskala.

In dieser Zeit begann unter anderem die Auffaltung der Alpen und der Rocky Mountains. Südamerika wurde von den anderen Kontinenten getrennt und begann eine eigene Fauna zu entwickeln. In den übrigen Erdteilen entwickelten sich die modernen -Ordnungen.

In Deutschland reichte im Oligozän vor etwa 30 Millionen Jahren die Nordsee bis zum Niederrhein und in den Raum von Kassel (Hessen). Ostdeutschland war bis zum Harz und Leipzig (Sachsen) vom Meer überflutet. Zwischen der Nordsee und dem Meer im heutigen Alpenraum, einem Rest des Tethysmeeres, erstreckte sich eine etwa 300 Kilometer lange und maximal 40 Kilometer breite Meeresstraße. Sie verlief über Kassel über die Wetterau-Senke und den Oberrheingraben bis Basel (Schweiz). Am Nordende des Oberrheingrabens lag zwischen Odenwald, Spessart, Taunus, Hunsrück und Pfälzer Bergland ein Binnenmeer, das fast zehnmal so groß war wie der heutige Bodensee (E. Probst: Rekorde der Urzeit, S. 50, München 1992). In dieser Meeresstraße lebten Haie, Rochen und Seekühe.

Dem Oligozän folgte das und ging das voraus.

Literatur

  • Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit, C. Bertelsmann. München 1986

Weblinks

Kategorie:Erdzeitalter

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